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Archiv für die Kategorie: 'Marktforschung'

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Die Sinus-Milieus®: Update 2010

Die Sinus-Milieus®: Update 2010

Die Milieulandschaft der 80er JahreDas Sinus-Institut begleitet die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland seit über 30 Jahren mit ihrer sozialwissenschaftlichen Forschung. Die Ergebnisse dieser Arbeit verdichten sich in ihrer prägnantesten Form in den Sinus-Milieus® und ihrer Abbildung in der legendären Kartoffelgrafik.

Die Sinus-Milieus® in Deutschland: 2001 bis 2010

Als Reaktion auf den beschleunigten gesellschaftlichen Wandel haben die Trendforscher des Sinus-Instituts wieder eine Neustrukturierung der Sinus-Milieus vorgenommen. Die Gesellschaft verändert sich und damit auch die Lebenswelten in Deutschland. Durch Zugang zu materiellen und kulturellen Ressourcen (z.B. Bildung) öffnen oder schließen sich soziale Räume. Auf der einen Seite gedeiht die Modernisierung und Individualisierung. Auf der anderen Seite wächst durch die empfundene Multioptionsparalyse und die Entstandardisierung der Lebensläufe die Überforderung und Regression. Die Lebens- und Wertewelten driften durch die Globalisierung und Digitalisierung weiter auseinander. Die Folge sind soziale Deklassierungsprozesse, die Erosion der Mitte und das Entstehen einer kosmopolitischen Elite.

Die wichtigsten sozialstrukturellen (und in der Folge soziokulturellen) Veränderungen in Schlagzeilen:

  • Wachsende Wohlstandspolarisierung - die Schere von Arm und Reich geht weiter auseinander
  • Statusfatalismus und Abgrenzung - Zukunftsorientierung: "bloß nicht abrutschen"
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse - Entstandardisierung und Flexibilisierung von Lebensläufen
  • Biografische Brüche - die exotische Patchwork-Biografie wird zur Normalperspektive
  • Erosion der klassischen Familienstrukturen - durch Flexibilität und Mobilität wird die intakte Kleinfamilie zum Auslaufmodell
  • Bildungsprobleme - die immer geringere Halbwertszeit von Wissen zwingt zu lebenslangem Lernen
  • Digitalisierung - ohne Informationskompetenz gelingt es immer weniger, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten
  • Entsolidarisierung und Eigenverantwortung - das Selbstverschuldungsprinzip verdrängt das Solidarprinzip
  • Risikobewusstsein - die Risikowahrnehmung in der Gesellschaft wächst
  • Entideologisierung - die Orientierung an Effizienz und Nützlichkeit begünstigt pragmatische Haltungen
  • Neue Wertesynthesen - die Logik des "sowohl - als auch" verknüpft scheinbar Widersprüchliches

Oben stehender Text ist ein Auszug aus den Veröffentlichungen von Sinus Sociovision. Mehr dazu lesen sie hier: Sinus News - Deutschland hat sich verändert.

THESSENVITZ MARKETING ist lizensierter Sinus-Milieupartner und zur auftragsbezogenen Nutzung des Know-Hows berechtigt. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Herausforderungen.

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Die Spaltung unserer Gesellschaft beschleunigt sich. Besonders deutlich wird dies an Hand der Einkommens- und Vermögensverteilung 2010 in Deutschland.

Nettovermögen in Deutschland 2010

In den letzten Jahren hat die Mittelschicht bei der Vermögens-verteilung Anteile verloren. Die oberen 20% der Gesellschaft teilen nach wie vor 80% des Nettovermögens unter sich auf.

Die  Reichsten 10% vereinen mittlerweile mehr als 60% des Nettovermögens auf sich. Ärmer wurden in den letzten Jahren v.a. die untere Mittelschicht und die Ärmsten 10%. Die 60% „Habenichtse“ haben nach wie vor nichts.

Einer der größten Brennpunkte des Wandels in Deutschland ist das Ruhrgebiet. Wird die Region in den kommenden Jahren zum Schmelztiegel des urbanen Prekariats mit 40% Unterschicht (Prognose von microm in 2007) oder kann sie den Wandel gestalten? Das Szenario 2020 für das Ruhrgebiet klingt düster:

  • die Bevölkerung wird beständig schrumpfen
  • die alte Welt der Arbeiter und Taubenzüchter stirbt aus
  • die moderne Unterschicht wird zum prägenden Faktor
  • das Ruhrgebiet wird zum Schmelztiegel des neuen Prekariats
  • die alten Werte verschwinden – Bescheidenheit, Anstand, Fleiß, Solidarität
  • weitere Abwanderungen der mobilen Milieus aus der Mittel- und Oberschicht werden wahrscheinlicher

Unsere Reise durch das Ruhrgebiet zum Hotspot Duisburg dokumentiert die Gegenwart und erlaubt einen Blick in die Zukunft. Wichtig sind uns folgende Fragen: Ist das Ruhrgebiet die Blaupause für den Wandel in Deutschland? Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für Unternehmen, Organisationen und Insitutionen? Welche Impulse helfen den Menschen auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft? Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit Ihnen.

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Anja Theßenvitz über die SEM - die Sequentielle Ereignis Methode

Mit der SEM - der sequentiellen Ereignismethode ermitteln Sie die relevanten Qualitätsmerkmale Ihrer Dienstleistung aus Kundensicht. Die konkrete Erinnerung an eine Dienstleistung verwandelt sich schnell in eine undifferenzierte Erinnerung. Mit der SEM versetzen Sie Ihren Kunden gedanklich in konkrete Situationen Ihrer Dienstleistung zurück. So erhalten Sie qualitative Aussagen über die von Kunden wahrnehmbaren Augenblicke der Wahrheit. Mit einer repräsentativen Befragung objektivieren Sie subjektive Erlebnisse, erfassen die relevanten Qualitätsmerkmale und verbessern diese gezielt.

Mehr zur SEM auf unserer website:

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Anja Theßenvitz über die Messung der Dienstleistungsqualität mit der ServQual

Ihre Kunden sind zufrieden. Sind Sie sicher? Mit der wissenschaftlichen Methode Service Quality (ServQual) messen Sie subjektive Erwartungen an und Erfahrungen mit Ihren Dienstleistungen und objektivieren diese in den Dimensionen Annehmlichkeit, Engagement, Einfühlungsvermögen, Verlässlichkeit und Leistungskompetenz.

Unser Tipp: Stellen Sie Qualität in dem Umfang bereit, wie sie gewünscht und erwartet wird - es geht nicht um die Schaffung einer absoluten Qualität, sondern um die kostenoptimale Bereitstellung relativer Qualität.

Mehr zur ServQual auf unserer website:

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Klick zur SLIDE_SHOW | Die LOHAS und der große Irrtum

LOHAS allüberall. Es scheint als würde mit den LOHAS alles besser, zumindest würde unsere Welt damit gerettet. Selbsternannte Propheten trompeten Verheißungen übers Land und versetzen staunende Menschen in Verzückung ob der traumhaften Möglichkeiten die sich durch den LOHAS-Lifestyle ergeben.

Wir haben da unsere Zweifel, zumindest was die Idee der Nachhaltigkeit betrifft. Klar, als Konsumsegment sind die LOHAS sehr attraktiv, insbesondere weil sie Qualität lieben, Authentizität schätzen, ökoaffin sind und v.a., sie haben die Kaufkraft und Kauflaune.

Anbei eine kleine SLIDE-SHOW aus unserem Hause als Gedankenanstoß und Diskussionsbeitrag für mehr Klarheit, Sachlichkeit und Ehrlichkeit in der Diskussion.



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