Archiv für die Kategorie: 'Trendforschung'
Ruhrgebiet - Wo lang?
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Fr, 23. Juli 2010 in Marktforschung, Stadtentwicklung, TrendforschungDie Spaltung unserer Gesellschaft beschleunigt sich. Besonders deutlich wird dies an Hand der Einkommens- und Vermögensverteilung 2010 in Deutschland.
In den letzten Jahren hat die Mittelschicht bei der Vermögens-verteilung Anteile verloren. Die oberen 20% der Gesellschaft teilen nach wie vor 80% des Nettovermögens unter sich auf.
Die Reichsten 10% vereinen mittlerweile mehr als 60% des Nettovermögens auf sich. Ärmer wurden in den letzten Jahren v.a. die untere Mittelschicht und die Ärmsten 10%. Die 60% „Habenichtse“ haben nach wie vor nichts.
Einer der größten Brennpunkte des Wandels in Deutschland ist das Ruhrgebiet. Wird die Region in den kommenden Jahren zum Schmelztiegel des urbanen Prekariats mit 40% Unterschicht (Prognose von microm in 2007) oder kann sie den Wandel gestalten? Das Szenario 2020 für das Ruhrgebiet klingt düster:
- die Bevölkerung wird beständig schrumpfen
- die alte Welt der Arbeiter und Taubenzüchter stirbt aus
- die moderne Unterschicht wird zum prägenden Faktor
- das Ruhrgebiet wird zum Schmelztiegel des neuen Prekariats
- die alten Werte verschwinden – Bescheidenheit, Anstand, Fleiß, Solidarität
- weitere Abwanderungen der mobilen Milieus aus der Mittel- und Oberschicht werden wahrscheinlicher
Unsere Reise durch das Ruhrgebiet zum Hotspot Duisburg dokumentiert die Gegenwart und erlaubt einen Blick in die Zukunft. Wichtig sind uns folgende Fragen: Ist das Ruhrgebiet die Blaupause für den Wandel in Deutschland? Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für Unternehmen, Organisationen und Insitutionen? Welche Impulse helfen den Menschen auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft? Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit Ihnen.
Die LOHAS und der große Irrtum
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Fr, 18. September 2009 in BNE, Marktforschung, Milieus, TrendforschungLOHAS allüberall. Es scheint als würde mit den LOHAS alles besser, zumindest würde unsere Welt damit gerettet. Selbsternannte Propheten trompeten Verheißungen übers Land und versetzen staunende Menschen in Verzückung ob der traumhaften Möglichkeiten die sich durch den LOHAS-Lifestyle ergeben.
Wir haben da unsere Zweifel, zumindest was die Idee der Nachhaltigkeit betrifft. Klar, als Konsumsegment sind die LOHAS sehr attraktiv, insbesondere weil sie Qualität lieben, Authentizität schätzen, ökoaffin sind und v.a., sie haben die Kaufkraft und Kauflaune.
Gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen | LoHaS und Ausgeschlossene
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Do, 9. Oktober 2008 in Trendforschung 
In Deutschland werden nach und nach die Konturen einer neuen gesellschaftlichen Ordnung und neue Spielregeln für das Miteinander sichtbar. Auf der einen Seite manifestieren sich die LoHaS als neues Wertezentrum innerhalb der Siegermilieus, auf der anderen Seite entsteht ein Bodensatz von Ausgeschlossenen, die die Fundamente des sozialen Miteinanders aufweichen. Spannend wird es, wenn Sie sich die Frage stellen: Was bedeutet das für mein Unternehmen? … gerne sprechen wir mit Ihnen über die großen Herausforderungen, die sich aus der Neujustierung der Werte und des Miteinanders in Deutschland ergeben.
Für weitere Information sind wir gerne für Sie da - wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.
Aus Widersprüchen Synergien schaffen
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mi, 30. Juli 2008 in Handwerk, Trendforschung 
Der Druck steigt, die Energiewende aktiv voranzutreiben. Die größten Energieeinsparpotenziale liegen im Bereich der Raumwärme. In Deutschland gibt es eigentlich perfekte Voraussetzungen für energetisch und wohnlich intelligente Sanierungen, das Wohnraumpotenzial ist im Übermaß vorhanden.
Seit 1995 hat die Baubranche die Hälfte ihrer Substanz verloren, besonders bedrohlich ist der überproportionale Rückgang der Investitionen. Es fehlt an Erfahrung und Mut, den Markt unternehmensseitig im Verbund zu entwickeln. Bleibt der Weg, den Markt als Vorreiter zu erobern. Die großen Herausforderderungen: Die energetische Sanierung von Gebäuden
- ist technisch lösbar
- rechnet sich für alle
- ist ökologisch sinnvoll
- vermittelt einen grünen Lebensstil.
Aus Widersprüchen Synergien schaffen. Das ist die Eintrittskarte für Sieger … nicht nur im Baugewerbe.
Beständigkeit & Veränderung
0 Kommentare Veröffentlicht von: Anja Theßenvitz am: Mo, 3. März 2008 in Trendforschung 
Um Philip Kotler zu ziterien: "Ein wirklich gut geführtes Unternehmen leitet seinen Zweck aus dem Umfeld ab. Hier entstehen die Chancen, für die Kunden wertvoll zu sein. Das Unternehmen erkennt, dass sich aus dem Umfeld ständig neue Chancen und Gefahren ergeben. Es verfolgt die Veränderungen in seinem Umfeld und passt sich daran an."
Wir ergänzen: Niemand kann sich dauerhaft gegen Entwicklungen stellen. Entscheidend ist, konstruktiv mit Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzugehen.
Es geht also um zwei zentrale Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen, wenn sie dauerhaft erfolgreich sein wollen:
- Sie erkennen, welche Megatrends für Ihr Unternehmen relevant sind
- Sie definieren den konstruktiven Umgang mit dem Megatrend
Wenn Sie mehr über Megatrends erfahren wollen, rufen Sie uns an!
Megatrend CLEAN
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: So, 20. Januar 2008 in Trendforschung

Unsere persönliche Prognose für die kommenden Jahre lautet [CLEAN]. Alles wird Reinraumrein: Geschäftsprozesse, Herstellungsverfahren, Konsumgüter und -verhalten … [CLEAN] umfasst Lebensmittel, Autos, Dienstleistungen, Energie … Damit verbunden sind neue Spielregeln für das Miteinander. [CLEAN] ist mehr als sauber, [CLEAN] ist
- Transparent
- Nachvollziehbar
- Umweltbewusst (die soziale Umwelt, die betriebliche Umwelt, die Natur)
- Nachhaltig
- Kontrolliert
[CLEAN] umschreibt den Paradigmenwechsel in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Technologie, Sport und Gesellschaft. Unsere 1te Frage: "Was hat [CLEAN] mit meinem Unternehmen, meinen Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und unserer Kommunikation zu tun?" Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit Ihnen.
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